Aktuelle Informationen

Der Vorstand des Landesverbandes rät folgende Vorgehensweisen in den Betreuungsvereinen zur aktuellen Situation zum Umgang mit dem Problemfeld Coronavirus an:

  1. Einhalten der vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen (siehe unter www.rki.de/
    covid-19-einsatzkraefte)  als dringende Handlungsrichtlinie für alle Mitarbeiter*innen
  2. Materialbereitstellung, insbesondere Handschuhe, Desinfektionsmittel usw.
  3. das Aufsuchen von Einrichtungen wie Krankenhäusern, Heimeinrichtungen ist bereits durch die Allgemeinverfügung der Staatsregierung von Sachsen untersagt. (siehe unter https://www.coronavirus.sachsen.de/download/AllgV-Corona-Ausgangsbeschraenkungen_22032020.pdf), ebenso sind jedoch auch Hausbesuche bei betreuten Personen dringend zu vermeiden!
  4. Regelungen zu Informationspflichten für Mitarbeiter*innen bei Verdachtsfällen etc. gegenüber dem Verein
  5. Interne Regelungen und Kontaktaufnahme mit Gerichten und Betreuungsbehörden bzgl. Absprachen zu möglichen Krisenszenarien (bis hin zur Möglichkeit, dass alle Mitarbeiter*innen eines Vereins unter Quarantäne gestellt werden).
  6. Zu bedenken ist jedenfalls, dass die zu betreuenden Personen häufig zu Risikogruppen gehören. D.h., neben dem Schutz für die Mitarbeiter*innen in den Vereinen gilt es insbesondere, den Schutz für die betreuten Personen zu beachten.

Umsichtiges Handeln auf der Grundlage möglichst klarer Handlungsrichtlinien sollte helfen, unnötiges Chaos zu vermeiden.

Außerdem sollte zum Schutz der eigenen Mitarbeiter folgendes festgelegt und umgesetzt werden
Intern:

  1. Besucher*innen auf Sonderregelungen in den Vereinsräumen aufmerksam machen (mit entsprechendem Aushang)
  2. Scheck- / Geldausgabe an betreute Personen nur an einem dafür vorgesehenen Ort möglichst im oder am Eingangsbereich, Mindestabstand von 1,50 m einhalten, danach Tresen, Tisch, Stift etc. desinfizieren
  3. wenn möglich Absprache mit betreuten Personen, dass zunächst in den nächsten 4 bis 6 Wochen eine persönliche Kontaktaufnahme vermieden werden soll (ggf. mehrere Schecks ausgeben bzw. mehr Bargeld)
  4. bei dringend notwendigen Gesprächen mit Gästen dafür vorgesehenen Besprechungstisch nutzen, gegenüberliegend sitzen (2,50 m Abstand)
  5. regelmäßiges Händewaschen (Handseife, mind. 30 Sek.)

Allgemeine Regelung:

  1. sofortige Information an Geschäftsführung bei Verdachtsfällen etc.
  2. Homeoffice vorrangig nutzen
  3. Kommunikation mit BtG bzw. BtB zu konkreten Einzelfällen (BtG u. BtB sind von Maßnahmen informiert)

neuer Hinweis zur Notbetreuung:

nach der Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung  vom 17.04.2020 besteht auch für rechtliche Betreuer nunmehr ein Anspruch auf Kindernotbetreuung.